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Der Auslöser

„MICH TRIFFT DER SCHLAG!"

Wer von uns hat diesen Satz nicht schon oft mehr oder weniger gedankenlos, dahingesagt.
Fast genauso oft wird allerdings auch ein Mensch tatsächlich vom Schlag getroffen.
Insgesamt – so haben Mediziner und Statistiker ermittelt – sind vom Schlaganfall in der
Bundesrepublik jährlich eine viertel Million Menschen be- und getroffen... und diese Zahlen steigen!

Mittlerweile ist ein Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache in Deutschland.
„Wie ein Blitz aus heiterem Himmel“ trifft der Schlaganfall einen Menschen fast immer
unerwartet. Er verändert in Sekunden nicht nur das Leben des direkt Betroffenen,
sondern auch das der Familien. Sehr schnell stellen sich erhebliche Einbußen an
Lebensqualität und finanzielle Engpässe ein.


MEIN WEG

Meine erste Prognose auf der Intensivstation nach zwei aufeinander folgenden Hirninfarkten rechtshirnig und frontal, sowie einer Schädelknochen-Entfernung rechtsseitig seitens der Ärzte war kurz und knapp: „10 Prozent Überlebenschance –
eher keine!“

Meine zweite Prognose nach fünf Monaten Früh-Reha: „Schwerstpflegefall auf Dauer!“ Die dritte Prognose: „Laut Evidenz gestützter Studien nach einem Jahr austherapiert. Bett und Rollstuhl als Dauerperspektive!“

Dank des unermüdlichen Einsatzes meiner Familie, der behandelnden Ärzte und engagierten Therapeuten und nicht zuletzt dank meines unbändigen Willens überleben zu wollen, ist meine heutige Situation, vier Jahre nach dem Ereignis Schlaganfall, wie folgt zu beschreiben: „Lebensfreude, Zufriedenheit und ein Sinn erfülltes Leben!“. Dies bedeutet für mich auch, am Arbeits- und Sozialleben wieder teilzunehmen. Ganz entscheidend: Bis heute tragen modernste robotikassistierte Therapiemethoden zur stetigen Verbesserung meines Gesundheitszustandes bei.

All das hat mich bestärkt, die selbst erlebten Erfahrungen und positiven Erkenntnisse die ich erlebt habe, weiterzugeben. Mit der Gründung des AMBULANTICUM® möchte ich Erkrankten, sowie ihren Partnern Hilfestellung geben. Ich möchte ihnen Therapiemöglichkeiten und Richtungen aufzeigen, damit auch Sie Ihren eigenen Weg finden und dabei nicht alleine sind.

Gemeinsam mit meinen Mitarbeitern will ich Ihnen als Betroffenen und Ihren Angehörigen Mut machen: Geben Sie nicht auf und ergeben Sie sich keinesfalls einem nicht notwendigen Schicksal!

Dr. Bernd Krahl

Dr-Krahl

Mein-Weg